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Müll weg bringen

Da soll mal jemand behaupten, ich würde meine Zeit nicht effektiv nutzen. Ha! Am ersten freien Tag habe ich den Speicher und den Keller entrümpelt. Es war so nervig, ich hatte so schlechte Laube und jetzt habe ich natürlich RÜckenschmerzen. Es war so viel, dass ich sogar zwei mal mit vollem Kombi zum Wertstoffhof reisen musste. Und doch bin ich froh, dass ich es endlich erledigt habe. Vorgenommen hatte ich mir das schon länger, aber dann hatte ich zwischendurch mal nur ein Cabrio und damit fährt man sein Gerümpel nicht so gut zur Abfalldeponie. Oder was anderes kam dazwischen wie Frühling, Sommer, Herbst und Tod und…

Wenn ein Mann sagt, er kümmert sich darum, muss man ihn nicht ständig alle 6 Wochen daran erinnern.

So ist das bei mir eigentlich auch. Aber neben Faulheit und dem gänzlichen Fehlen eines Grundes ist es auch das Leben in einem Maisonette-Loft, hoch über der Sadt. Ohne Aufzug. Jeder (zusätzliche) Gang ist dann nämlich irgendwie beschwerlich und man zögert Dinge wie das Entrümpeln, bei dem man 100 mal Treppauf Treppab zu laufen hat, aufs äußerste heraus. Es liegt also nicht an mir. Es liegt an den Umständen.

Jetzt warte ich auf die Pizza und ruhe meinen alten Rücken aus. Seitdem ich damals diesen Bandscheibenvorfall der LWS hatte, merke ich das immer bei besonders langen Spaziergängen, oder natürlich, wenn ich aus dem Nichts den Hausrat umher räume. Leider. Ich muss nur lange genug etwas tun, und der Rücken meldet sich. Allerdings nicht beim Jogging 1 oder Rennrad-Fahren 2. Zum Glück ist draußen schönes Wetter. Denn das entspannt mich: ein bisschen Musik hören, draußen der Sonne beim Nachtwerden zuschauen und etwas programmieren. Da ich an diesem Tag einiges geschafft habe, fühle ich mich entsprechend gut.

Morgen möchte ich meinen Kleiderschrank durchgehen und ausmisten. Ich möchte alles aussortieren, was a) nicht mehr passt b) abgenutzt ist 3 oder c) irgendwie zu viel ist oder einem älteren Selbst entspricht :-)
Deep, wah?

Und da klingelt die Pizza,
Guten Appetit.

Fußnoten


  1. Stündchen, 10 Km; mehr schaffe ich ohnehin nicht. 

  2. 2 Stündchen, 60 Km; mehr schaffe ich ohnehin nicht. 

  3. Dieses ständige aufheben von Scheiß, ich will mich davon lösen 

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